Früchte vom Strassenhändler:
An Manhattans Strassenecken verkaufen Strassenhändler Früchte und Gemüse wie auf Bildern der Lower East Side um die 19. Jahrhundertwende. Während Jahren schenkte ich diesen keine Beachtung, bis ich eines Tages merkte, dass sie ihre Ware nicht nur viel billiger anbieten, sondern dass es sich um dieselbe Ware handelt, die in den Supermärkten viel teurer angeboten wird. Und zwar beziehen sowohl Supermärkte wie Street Vendor ihre Ware von denselben Quellen. Nur kaufen Strassenhändler die Früchte und das Gemüse, das nicht mehr lange haltbar ist. Im Supermarkt kann man zwar auf die Haltbarkeit und Frische der Ware zählen, doch leider geht die oft mit Unreife einher, sprich steinharte Birnen, saftlose Melonen etc. Beim Strassenhändler muss man hingegen genau schauen, ob die Früchte noch gut sind und manchmal hat man trotz allem Pech und muss die Hälfte der Erdbeeren, die man gerade erstanden hat, am nächsten Tag schon fortwerfen. So geschehen vorgestern Abend, als ich neben einem Strassenhändler eine Ewigkeit auf den Bus wartete. Lesson No. 3: „Never buy fruits from street vendors after sunset.“ Im Licht der Strassenlaterne ist der Schimmelpilz schwer erkennbar, bzw. nachts sind alle Katzen grau.....



