Nachdem Manhattan vollrenoviert wurde und fast nur noch für Multimillionäre bewohnbar ist, sind soviele frühere Manhattaner (und neue Zuwanderer) nach Brooklyn gezogen, dass dort wiederum einige Quartiere – wie Dumbo oder Carol Gardens - als "in" oder sonst angesagt gelten. Sosehr, dass sie längst keine Geheimtipps mehr sind, sondern zum Erschrecken der Pioniere selbst von den doppelstöckigen roten Touristenbussen heimgesucht werden. Wer New York von der Seite der Stadtbewohner erleben will und selbst vielleicht nicht über die entsprechenden Kontakte zu eingefleischten New Yorkern verfügt, kann über die Website Big Apple Greeter einen echten New Yorker buchen, der ihn durch einen persönlichen Stadtrundgang führt. Die Stadtrundgänge sind kostenlos und Besucher und Stadtführer werden nach Interessen und Quartier, das sie kennenzulernen wünschen, miteinander vermittelt.
Für einen kleinen Einblick in New Yorker Alltagssituationen vom Schreibtisch aus, ist auch die Website Overheard in New York zu empfehlen, die wie der Titel sagt, absurde und witzige Gesprächsfetzen von New Yorkern wiedergibt.


Bild: Dumbo (DownUndertheManhattanBridgeOverpass) by night