Drei vom in New York lebenden Maler Hans Witschi komponierte Stücke - "Nuclei" genannt - wurden gestern im Rahmen eines Konzert des
Glass Farm Ensemble uraufgeführt. Für Hans Witschi, der vor allem für seine Malerei sowie für sein
"Handbook" bekannt ist (und von dessen Leben der Film "Witschi geht" von Paolo Poloni handelt) spielte Musik schon immer eine grosse Rolle. Denn für ihn ist "alles Malerei, ausser der Musik". Witschis Musik basiert auf Improvisation, die er auch "Improofisations" nennt. Als Autodidakt hat er ein eigenes Notierungssystem entwickelt, das er für die Komposition der Nuclei benutzt hat. Die Stücke haben einen repetitiven, seriellen Charakter. Durch die progressiven Wiederholungen der Sequenzen entwickeln sie jedoch eine unvermutete Emotionalität.
Das Glassfarm Ensemble (bestehend aus Taimur Sullivan (Saxophon), Oren Fader (elektrische Gitarre), Matthew Gold (Percussion) und Yvonne Troxler (Klavier) bei der Uraufführung von Hans Witschis "Nuclei" im Tenri Cultural Center
Hans Witschi nach dem Konzert

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